Eintritt in das Islamic Arts Museum
Professioneller Audioguide in 25 Sprachen
Besuchen Sie das Turkish and Islamic Arts Museum und entdecken Sie die weltweit größte Teppichsammlung, darunter seltene Teppiche aus dem Seldschukenreich sowie aus iranischen und kaukasischen Regionen, Sammlungen handgeschriebener Kalligrafien, kaiserlicher Erlasse, alter Korane und vieler weiterer Schriftwerke. Bewundern Sie zudem die ausgestellten Holz-, Glas-, Keramik- und Steinobjekte von Künstlern aus ehemaligen islamischen Regionen.
Das Museum befand sich ursprünglich in der Suppenküche des Süleymaniye-Moscheekomplexes und wurde später an seinen heutigen Standort im İbrahim Paşa Palace neben der Blue Mosque verlegt.
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Turkish & Islamic Arts Museum empfängt Besucher an folgenden Tagen und zu folgenden Zeiten:
Die Anreise zum Turkish and Islamic Arts Museum – Eintritt ohne Anstehen mit Audioguide – ist bequem und von verschiedenen Teilen Istanbuls aus gut möglich. Hier finden Sie eine kurze Orientierung:
Das Museum befindet sich am Sultanahmet-Platz, ganz in der Nähe der Blue Mosque im Stadtteil Fatih. Es ist ein sehr beliebter Ort für Touristinnen und Touristen sowie Einheimische, daher ist die Anreise unkompliziert.
Am häufigsten nutzen Besucher die Kabataş–Bağcılar-Straßenbahn und steigen an der Haltestelle Sultanahmet aus. Von dort sind es etwa 5 Gehminuten.
Von der asiatischen Seite aus erreichen Sie die Kabataş–Bağcılar-Straßenbahn, indem Sie die Fähre von Kadıköy oder Üsküdar nach Eminönü nehmen.
Das Turkish and Islamic Arts Museum zählt zu den bedeutendsten historischen Einrichtungen Istanbuls, da es als wichtigste türkische Ausstellungshalle zahlreiche herausragende Beispiele türkischer und islamischer Kunst präsentiert. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren oder eine Altstadttour durch Istanbul planen, sollten Sie sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Hier finden Sie Wissenswertes zur Geschichte und interessante Fakten über das Turkish and Islamic Arts Museum.
Geschichte des Turkish and Islamic Arts Museum
Das heutige Museumsgebäude wurde im 15. oder 16. Jahrhundert während der Herrschaft von Bayezid II. errichtet. Das genaue Baujahr ist unbekannt, jedoch ist bekannt, dass es von Süleyman dem Prächtigen seinem zweiten Großwesir Pargalı Ibrahim Pasha überlassen wurde. Der Ort erhielt den Namen Ibrahim Pasha Palace und behielt diesen auch nach dem Tod von Ibrahim Pasha. In den folgenden 250 Jahren diente der Palast als Staatseigentum und wurde verschiedenen Regierungsbeamten überlassen, die mit der Herrscherfamilie verheiratet waren. Der Ibrahim Pasha Palace ist – abgesehen von einigen Sultanspalästen – der einzige erhaltene private Palast aus osmanischer Zeit. Somit ist bereits das Gebäude des Turkish and Islamic Arts Museum ein historisches Denkmal für sich.
Ursprünglich wurde das Turkish and Islamic Arts Museum 1913 im Sozialkomplex der Süleymaniye-Moschee für Besucher eröffnet. Seinen heutigen Namen erhielt es nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten, die den Ibrahim Pasha Palace in ein Museum verwandelten. Diese begannen 1966 und dauerten bis 1981. 1983 öffnete das Museum offiziell unter seinem heutigen Namen seine Türen und ist seither für Besucher zugänglich.
Bedeutende Exponate im Turkish and Islamic Arts Museum
Das Turkish and Islamic Arts Museum umfasst zahlreiche Abteilungen. Jede einzelne verfügt über so viele Exponate, dass sie beinahe ein eigenes Museum darstellen könnte. Während Ihres Besuchs sollten Sie sich alle Bereiche ansehen – einige Stücke stechen jedoch aufgrund ihrer Optik und/oder ihrer Geschichte besonders hervor.
Damaskus-Dokumente
Zu den frühesten Beispielen islamischer Kunst zählen bedeutende historische und religiöse Dokumente. Verschiedene Koran-Pergamente, Dokumente zur Geschichte von Damaskus, Koranrollen-Handschriften sowie Schriftstücke zu unterschiedlichen Bereichen islamischer Kunst gehören zu den Highlights.
Alte Tür der Cizre Ulu Camii (Große Moschee)
Diese zweiflügelige Tür stammt aus der Großen Moschee von Cizre und wird den Artuqiden zugeschrieben. Sie ist mit Bronzeplatten verkleidet und besitzt ein hölzernes Grundgerüst. Die Verzierungen bestehen aus Messingstäben und -platten. Auf jedem Türflügel befinden sich drei Medaillons mit einem zwölfarmigen Stern in der Mitte als Symbol der Unendlichkeit. In der Mitte beider Flügel sind Türgriffe mit zwei Drachen und einem Löwenkopf dargestellt. Die Inschrift über der Tür ist in Thuluth-Schrift verfasst.
Teppich- und Kelim-Abteilung
Besonders beeindruckend ist die Teppich- und Kelim-Abteilung mit unterschiedlich großen Exponaten, die in weitläufigen Sälen präsentiert werden. Die riesigen handgewebten osmanischen Teppiche faszinieren durch ihre außergewöhnlichen Details. Zudem sind hier seldschukische Teppiche ausgestellt – die einzigen erhaltenen Exemplare ihrer Art. Die Sammlung osmanischer und seldschukischer Teppiche aus dem 13. bis 20. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten der Welt. Mit etwas Aufmerksamkeit erkennen Sie die markanten stilistischen Unterschiede zwischen osmanischen und seldschukischen Teppichen und Kelims.
Religiöse Reliquien
Im Bereich der religiösen Reliquien entdecken Sie einige der seltensten Zeugnisse islamischer Geschichte. Zahlreiche religiöse Handschriften, Korane und Inschriften sind hier ausgestellt. Zudem beherbergt dieser Abschnitt Fragmente des Bartes des Propheten Mohammed sowie einen seiner Fußabdrücke – Objekte, die viele Musliminnen und Muslime aus aller Welt anziehen.
Holzartefakte
Wenn Sie die Holzkunst Anatoliens aus dem 9. und 10. Jahrhundert kennenlernen möchten, besuchen Sie die Abteilung für Holzartefakte. Hier finden Sie vielfältige Beispiele anatolisch-seldschukischer, beylikzeitlicher und osmanischer Holzhandwerkskunst, darunter beschriftete Holzobjekte, Koranfragmente, osmanische Möbelstücke wie Schemel und Truhen sowie kunstvolle Intarsienarbeiten.
Ethnografische Ausstellung des 19. Jahrhunderts
Der ethnografische Bereich des Museums zeigt wichtige Elemente des Istanbuls des 19. Jahrhunderts, darunter traditionelle osmanische Kleidung, türkische Bäder, Kaffeehäuser, Picknickplätze sowie Karagöz- & Hacivat-Aufführungen.
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